3D-Drucker für 1.000 USD

3D-Drucker sind eine sehr praktische Sache: Sie erlauben es per Knopfdruck "anfassbare" Gegenstände, zum Beispiel von Konstruktionsteilen, herzustellen und direkt zu überprüfen, ob das Bauteil auch wie geplant in den Prototyp passt. Man muss also nicht erst die CNC-Fräse hochfahren, Rapid Prototyping wird so erst möglich.

Das Problem war bisher der hohe Preis von 3D-Druckern. Gut 25.000 Euro muss man bisher auf den Tisch legen. Die Lösung kommt aus den USA. Noch Ende dieses Jahres soll der Desktop Factory 3D printer für gut 5.000 USD erhältlich sein, der Hersteller will den Preis in 3-5 Jahren bis auf 1.000 USD senken. Das Gerät ist ungefähr doppelt so groß wie ein Kopierer, Geräte der letzten Generation benötigten einen ganzen Raum (erinnert mich ein bisschen an die Evolution des Rechners). Ein weiterer Vorteil ist der Fortschritt in der verwendeten Technologie. Es wird kein Laser Sintering System mehr benutzt, sondern eine Halogenlampe, die nur 5 $ kostet. Gedruckt wird mit Nylon-Pulver.

Wer mehr über die Technik wissen möchte, dem empfehle ich das auf der Webseite von Desktop Factory veröffentlichte Video von CNN Money.

Wer weiß, vielleicht haben wir alle bald mal so einen Drucker zu Hause stehen. Das Druckergebnis kann sich sehen lassen und nahezu beliebig weiter bearbeitet werden. Kleine Geschenke kreativ selbst gemacht, CAD-Kenntnisse voraus gesetzt.

Gelesen bei Burkhard Schneider.


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