Abwärme aus Mineralölraffinerie soll Karlsruhe mit Fernwärme versorgen
abgelegt im Archiv Sonstiges am 31.07.08

Die Stadtwerke Karlsruhe werden mit über 5 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprojekt bei einem Pilotprojekt unterstützt. Das Unternehmen plant die Zusammenarbeit mit der ortsnahen Mineralölraffinerie Oberrhein, um die, beim Raffinerieprozess entstehende, Abwärme mit Hilfe neuartiger Plattenwärmetauscher zur Fernwärmeversorgung zu nutzen.
Bundesumweltminister Gabriel fördert dieses Projekt mit über 5 Millionen Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm: "Das Projekt zeigt, wie sehr es sich für Bürgerinnen und Bürger sowie den Klimaschutz auszahlt, wenn kommunale und gewerbliche Unternehmen eng zusammen wirken".
Bei den ansteigenden Preisen für fossile Rohstoffe bringt es große Vorteile bereits vorhandene, aber ungenutzte, Energiepotentiale auszuschöpfen. "Ich hoffe, dass bei erfolgreicher Umsetzung dieser innovativen Idee aus Karlsruhe nicht nur die zweite Ausbaustufe zur Abwärmenutzung vor Ort realisiert wird, sondern andere Anlagen- und Wärmenetzbetreiber vergleichbare Projekte in Angriff nehmen.", so Gabriel.
Mit der Abwärme aus der Raffinerie kann der Grundbedarf an Fernwärme für Karlsruhe umweltfreundlich gedeckt werden. In der ersten geplanten Ausbaustufe lassen sich so 65.000 Tonnen Kohlendioxid einsparen.

Tags: umweltschutz co2 mineralöl karlsruhe Klimaschutz
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Wong
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