Fahrassistenzsysteme gehören mittlerweile schon zum Autofahreralltag. Schon vor 9 Jahren wurden die ersten Assistenten in den Oberklassenautos verbaut – darunter auch schon das Abstandsradar. Der Markt wird jedoch in den nächsten Jahren regelrecht explodieren: Nach einigen Studien wird bis zum Jahr 2013 rund 3 Milliarden Euro für Assistenzsysteme zur Kollisionsvermeidung und Spurhaltung ausgegeben werden – Heute sind es rund 150 Millionen.
Die Zahl der Neuwagen, welche mit solchen Systemen ausgestattet sind, wird sich in fünf Jahren mit 60 Millionen Fahrzeugen versechsfachen. Bereits bekannte Systeme sind zum Beispiel das Adaptive Cruise Control welches den Fahrer von der Aufgabe entbindet, den richtigen Abstand zum Vordermann einzuhalten. Bremst der Vordermann, oder schert ein Wagen ein, verringert das System die Geschwindigkeit und betätigt die Bremsen. Eine Weiterentwicklung ist das Full Speed Range ACC, welches die Geschwindigkeitsregelung bis zum Stillstand übernimmt und nach dem Stopp die Geschwindigkeitsregelung automatisch wieder aufnimmt. Bei Neuwagen von BMW, Audi, Mercedes-Benz, VW, Honda, Ford und Lexus kann man sich ACC einbauen lassen.
Auch andere Assistenten, wie Spurhalter oder Einparkhilfen sind schon weit verbreitet. Neu hingegen ist die automatische Erkennung von Verkehrszeichen. Dieses System soll die Orientierung im Schilderwald erleichtern. Eine Videokamera erkennt Verkehrszeichen und stellt diese für den Fahrer gut sichtbar auf dem Armaturenbrett dar. Im neuen Mittelklassewagen von Opel – dem Insignia – kommt ein solches System bereits zum Einsatz und wird dort "Opel Eye" genannt. Ebenso hilfreich ist ein System welches Passanten erkennt, welche sich dem Wagen gefährlich nähern und den Fahrer rechtzeitig warnt.