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Innovationen
von Robert Krippgans am 13.06.08
Stahl und Beton müssen nicht die einzigen Werkstoffe sein, welche für tragende Konstruktionen in Bauwerken in Frage kommen. Aus Niedersachsen bekommen die etablierten Werkstoffe nun ernsthafte Konkurrenz. Die HI-TECH-CLASS Grünenplan GmbH hat im Mai 2008 mit der fertigung von tragenden Säulen aus Glas begonnen. Diese können Stützen aus Beton und Stahl dort ersetzen, wo neben Tragfähigkeit auch Transparenz gefragt ist.
Transparenz und Tragfähigkeit zu vereinen ist der Traum von Bauherren und Architekten. Diesen entwickelt die junge Firma seit zwei Jahren, aufbauend auf früheren Entwicklungen der Schott Gruppe und des Instituts für Baukonstruktion an der Universität Stuttgart. Die ausgeklügelte Werkstoffkombination hat nun Marktreife erlangt.

© Hi-Tec-Glas Grünenplan GmbH
Hergestellt werden die Säulen aus hochtransparentem chemisch resistentem und thermisch belastbarem Borosilicat-Glas. Dabei wird ein innenliegendes Kernrohr durch ein spezielles Klebeverfahren mit einem Hüllrohr verbunden. Das innere Rohr trägt und das Äußere schützt. Diese Eigenschaften sind auch schon vom Sicherheitsglas bekannt. Selbst bei starken Beschädigungen behalten die Säulen so ihre Tragkraft.
Der Werkstoff erfüllt alle wichtigen Voraussetzungen: hohe, garantierte Druckfestigkeit, hohe Knicksteifigkeit und eine hohe Reststandfestigkeit. Doch die Säulen werden nicht nur vertikal als Tragelemente einsetzbar sein. Denkbar wären auch die Anwendungen als Treppengeländer, oder an Außenfassaden von Gebäuden.
Transparenz und Tragfähigkeit zu vereinen ist der Traum von Bauherren und Architekten. Diesen entwickelt die junge Firma seit zwei Jahren, aufbauend auf früheren Entwicklungen der Schott Gruppe und des Instituts für Baukonstruktion an der Universität Stuttgart. Die ausgeklügelte Werkstoffkombination hat nun Marktreife erlangt.

© Hi-Tec-Glas Grünenplan GmbH
Hergestellt werden die Säulen aus hochtransparentem chemisch resistentem und thermisch belastbarem Borosilicat-Glas. Dabei wird ein innenliegendes Kernrohr durch ein spezielles Klebeverfahren mit einem Hüllrohr verbunden. Das innere Rohr trägt und das Äußere schützt. Diese Eigenschaften sind auch schon vom Sicherheitsglas bekannt. Selbst bei starken Beschädigungen behalten die Säulen so ihre Tragkraft.
Der Werkstoff erfüllt alle wichtigen Voraussetzungen: hohe, garantierte Druckfestigkeit, hohe Knicksteifigkeit und eine hohe Reststandfestigkeit. Doch die Säulen werden nicht nur vertikal als Tragelemente einsetzbar sein. Denkbar wären auch die Anwendungen als Treppengeländer, oder an Außenfassaden von Gebäuden.
Permalink: Bauen mit Durchblick
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Wong
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