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Innovationen
von Robert Krippgans am 03.09.08
Eine Toilette, die ohne Wasser und Chemie auskommt, soll künftig Campern und Menschen in wasserarmen Gegenden aushelfen. Man verrichtet sein Geschäft in einen Beutel, der automatisch in einen Aufbewahrungsbehälter entsorgt wird.

Foto: dpa
Die neue Toilette "hört" auf den Namen "Cloxi". Auf die Idee gekommen ist der Erfinder aus der Not heraus: "Ich war an einem See, weit und breit war keine Toilette in Sicht. Da habe ich mir gedacht, es müsste doch eine einfache Lösung geben", erinnert sich Helmut Winter. Nach zwei Jahren war dann die erste Toilette fertig, die ohne Wasser und Chemie auskommt. Derzeit wird die Toilette auf der Messe "Caravan Salon" vorgestellt.
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: Auf Campingplätzen, Baustellen, in wasserarmen Ländern, oder in Katastrophengebieten. Da der Kot versieglt wird, kann er nicht ungewollt ins Trinkwasser kommen und die Vermehrung von Krankheitskeimen begünstigen. Damit würde die Zahl der Todesopfer aufgrund hygenischer Missstände nach einer Katastrophe verringert werden.
Was den Siegeszug etwas hemmen könnte, ist der recht happige Preis von rund 790 Euro. Auch werden derzeit umweltunfreundliche Plastikbeutel zur Aufbewahrung genommen. Diese könnten aber gegen Beutel aus Maisstärke ausgetauscht werden. Damit wären diese dann auch recycelbar.

Foto: dpa
Die neue Toilette "hört" auf den Namen "Cloxi". Auf die Idee gekommen ist der Erfinder aus der Not heraus: "Ich war an einem See, weit und breit war keine Toilette in Sicht. Da habe ich mir gedacht, es müsste doch eine einfache Lösung geben", erinnert sich Helmut Winter. Nach zwei Jahren war dann die erste Toilette fertig, die ohne Wasser und Chemie auskommt. Derzeit wird die Toilette auf der Messe "Caravan Salon" vorgestellt.
Die Einsatzmöglichkeiten sind vielseitig: Auf Campingplätzen, Baustellen, in wasserarmen Ländern, oder in Katastrophengebieten. Da der Kot versieglt wird, kann er nicht ungewollt ins Trinkwasser kommen und die Vermehrung von Krankheitskeimen begünstigen. Damit würde die Zahl der Todesopfer aufgrund hygenischer Missstände nach einer Katastrophe verringert werden.
Was den Siegeszug etwas hemmen könnte, ist der recht happige Preis von rund 790 Euro. Auch werden derzeit umweltunfreundliche Plastikbeutel zur Aufbewahrung genommen. Diese könnten aber gegen Beutel aus Maisstärke ausgetauscht werden. Damit wären diese dann auch recycelbar.
Permalink: Cloxi - Die „Trockene" Toilette
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