Crowdsourcing und der T-Shirt Vertrieb

Das Konzept ist denkbar einfach: Seit dem Jahr 2000 bietet das Unternehmen Threadless T-Shirts nach der Crowdsourcing-Methode an. Aus hunderten von eingesendeten Designvorschlägen dürfen die User der internetseite bestimmen, welche T-Shirts tatsächlich produziert und verkauft werden sollen. Den Gewinner winkt ein Preisgeld, wenn ihre Idee tatsächlich realisiert wird.

Die Umsätze des Unternehmens wachsen stetig und nach Angaben des Unternehmens wurde noch nie ein T-Shirt produziert, welches nicht ausverkauft wurde. Damit ist Threadless der Beweis eines gelungenen Crowdsourcing, wie es auch andere Portale wie laFraise.com und A better tomorrow betreiben. Bei diesem Modell verschwimmen die sonst eigentlich klaren Grenzen zwischen Hersteller und Kunde.

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© russelljsmith

So schön kann ein Shirt von Threadless sein!
Die ersten Ansätze zu seiner Geschäftsidee hatte Jake Nickel bereits im Jahr 2000, als er im Rahmen eines Design-Wettbewerbs ein T-Shirt für ein New-Media-Festival entwarf. Schon kurz danach startete er mit seinen Freund Jacob Dehart "Threadless".

Dieses erfolgreiche Konzept zeigt wie sehr man den Kunden in den Produktionsprozess einbinden kann. So kann genau das produziert werden, was gerade wirklich gefragt ist. So werden Kunden schnell zu "Mitarbeitern", wenn sie ihre eigenen Designvorschläge einreichen. Auch die Zahlen beweisen es eindeutig. Ideen wie "Threadless" funktionieren. Das Portal zählt mittlerweile über 700.00 Mitglieder und nach Unternehmensangaben lag der Umsatz im Jahr 2006 bei 18 Millionen Dollar.


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