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Technologie
von Robert Krippgans am 23.05.08
Jetzt ist es Forschen von Siemens erstmals gelungen, Daten mit einer Geschwindigkeit von über 100 MBit/s mit Hilfe von sichtbarem Licht zu übertragen. Damit wollen die Forscher eine Alternative zum mittlerweile etablierten WLAN ermöglichen.
Hintergrund für die Forschung ist der immer weiter steigende Bedarf an Bandbreite und flexibilität an Gigabit-Heimnetzwerken, welche für zukünftige Internetdienste nötig sein wird. Die Datenübertragung gelang im freien Raum auf eine Entfernung von einem Meter. Die Forscher von Corporate Technology in München nutzten dafür eine höchstleistungsfähige Weißlichtdiode.

© Siemens AG
Heutige Heimnetze könnten zum Engpass werden, wenn sie durch Hochgeschwindigkeitsnetze wie Glasfaser oder Polymerfaser gespeist werden. Denn diese können Up- und Downloadraten in Geschwindigkeiten von über 100 MBit/s ermöglichen. Diese Übertragungsraten benötigen vor allem neue Internetdienste wie hochauflösendes IP-Fernsehen.
Die herkömmlichen WLAN-Netzwerke leiden immer mehr darunter, dass zum Beispiel die drei unabhängigen Frequenzbänder in vielen Gebäuden mehrfach belegt sind und es deshalb zu "Kollisionen" der Datenpakete kommen kann. Hier bietet sich Licht als lizenzfreies und bisher ungenutztes Medium als Alternative an.
Zur Datenübertragung wird eine leistungsstarke Weißlichtdiode verwendet, welche sich durch lange Betriebsdauer und hohe mechanische Robustheit auszeichnet. Die Daten werden durch Variationen des ausgesendeten Lichts übertragen. Der Empfänger ist ein Photodetektor, der die Signale wieder umwandelt.
Diesem Thema widmet sich seit Januar 2008 das europäische Forschungsprojekt Omega mit über 20 europäischen Partnern - darunter Siemens. Bisher beschränkt sich die Forschung auf die Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit. Laut Planung soll ein Standard 2010 verabschiedet werden.
Hintergrund für die Forschung ist der immer weiter steigende Bedarf an Bandbreite und flexibilität an Gigabit-Heimnetzwerken, welche für zukünftige Internetdienste nötig sein wird. Die Datenübertragung gelang im freien Raum auf eine Entfernung von einem Meter. Die Forscher von Corporate Technology in München nutzten dafür eine höchstleistungsfähige Weißlichtdiode.

© Siemens AG
Heutige Heimnetze könnten zum Engpass werden, wenn sie durch Hochgeschwindigkeitsnetze wie Glasfaser oder Polymerfaser gespeist werden. Denn diese können Up- und Downloadraten in Geschwindigkeiten von über 100 MBit/s ermöglichen. Diese Übertragungsraten benötigen vor allem neue Internetdienste wie hochauflösendes IP-Fernsehen.
Die herkömmlichen WLAN-Netzwerke leiden immer mehr darunter, dass zum Beispiel die drei unabhängigen Frequenzbänder in vielen Gebäuden mehrfach belegt sind und es deshalb zu "Kollisionen" der Datenpakete kommen kann. Hier bietet sich Licht als lizenzfreies und bisher ungenutztes Medium als Alternative an.
Zur Datenübertragung wird eine leistungsstarke Weißlichtdiode verwendet, welche sich durch lange Betriebsdauer und hohe mechanische Robustheit auszeichnet. Die Daten werden durch Variationen des ausgesendeten Lichts übertragen. Der Empfänger ist ein Photodetektor, der die Signale wieder umwandelt.
Diesem Thema widmet sich seit Januar 2008 das europäische Forschungsprojekt Omega mit über 20 europäischen Partnern - darunter Siemens. Bisher beschränkt sich die Forschung auf die Erhöhung der Übertragungsgeschwindigkeit. Laut Planung soll ein Standard 2010 verabschiedet werden.
Permalink: Datentransport mit Licht - Funktioniert das?
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Wong
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