Im Jahr 2004 flossen 5.000 Gigabit durch das World Wide Web, Im Jahr 2010 werden es nach Prognosen bereits 25.000 Gigabit sein. Verantwortlich dafür sind P2P-Anwendungen und Videodienste wie Youtube und digitales Internet-TV. Diese sorgen dafür, dass der Internetverkehr jährlich um etwa 50 Prozent zunimmt. In Deutschlands größtem Internetknoten in Frankfurt hat sich das Datenvolumen sogar verdreifacht, in Spitzenzeiten sind es sogar 350 Prozent.
Nach diesen Zahlen wird es in zwei Jahren zu den ersten Engpässen bei den Netzbetreibern kommen, wenn diese nicht investieren. Das Problem dabei ist nicht die Technologie, sondern eher die milliardenschweren Investitionen. Dabei ist die Zukunft des Internets so dünn wie ein menschliches Haar. Forscher beim Netzausrüster Alcatel-Lucent entwickeln Glasfaserkabel, mit welchen in Zukunft die Inhalte von 1000 DVDs in einer Sekunde abgerufen werden können. In Laborversuchen können bereits jetzt 240 DVDs abgerufen werden – pro Sekunde.

© Craig Rodway
Der Trick dabei ist, so viele Kanäle wie möglich in die Faser zu pressen. Die Entwicklung einer solchen 100-Gigabit-Übertragungstechnologie ist eines der Ziele der Bell Labs in Deutschland, welches zu Alcatel-Lucent gehört. Dafür hat sich das Unternehmen sogar mit der Konkurrenz in Form von Nokia Siemens Networks und Ericsson zusammengetan.
Ist doch ganz klar, heutzutage geht doch auch nichts mehr ohne Flatrate. Und dann tut noch P2P (wenn auch rückläufig) seinen Dienst… siehe: http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,520463,00.html