Der Replikator für Zuhause

Der Replikator für Zuhause

Vor meinem Urlaub habe ich schon einmal über 3D-Drucker berichtet, die bei entsprechender Produktionsmenge wohl sogar für unter 1.000 $US erhältlich sein könnten. Nun habe ich von einem weiteren Projekt erfahren, da gibt es einen 3D-Drucker sofort für 3.000 Euro, zum selber zusammenbauen. Ein Konzept, was natürlich Kosten einspart, bekannt von einem großen, schwedischen Möbelkonzern.

Bisher sollen an die hundert Fab@Home-Geräte im Einsatz sein, und es werden immer mehr. Denn dieses Gerät ist ein wahres Schnäppchen, kosten doch andere Rapid-Prototyping-Maschinen an die 160.000 Euro. Freilich handelt es sich dann um eine andere Qualitätsklasse, auf den Videos, die man sich im Hersteller-Wiki herunter laden kann, schaut das Gerät zugegebener Maßen etwas wackelig, langsam und unexakt aus. Man sollte jedoch bedenken, dass die Entwicklung von 3D-Druckern im Miniformat erst am Anfang steht, dafür schaut doch das Ergebnis nicht schlecht aus, das Grundkonzept steht.

Mit anderen Materialien, mit denen gedruckt werden kann, sind beispielsweise implantate in der Medizin möglich, oder auch alle denkbaren Teile aus Kunststoffen. Die Anwendungsbreite ist schier unbegrenzt. Auf die zukünftigen Entwicklungen bin ich sehr gespannt.


Comments

  1. ImmoSV sagt:

    haach, wenn diese Dinger nicht so teuer wären… Ich bräuchte einen Drucker, der mir eine passende Frau… Nein – Spass beiseite. Richtig! das ist sicher der Anfang der Replikationsgeräte. Spannend wird es m.E. wenn mehrere Materialen strukturiert und verarbeitet werden können, also auch mechanische oder gar vollständig funktionierende Einheiten entstehen könnten.

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