
In der Zukunft wird die Menschheit auf viele neue Probleme stoßen. Laut aktuellen Schätzungen geht man davon aus, dass knapp 80 % der Menschen in Städten leben werden – und zwar (erst) 2050. Wie man im Geographieunterricht allerdings gelernt hat, gibt es verschiedene Entwicklungen auf diesem Gebiet. Nach Phasen der Urbanisierung geht es auch oft irgendwann wieder aufs Land zurück.
Was aber hier viel relevanter ist: Die Weltbevölkerung wird immer mehr wachsen, 2050 sollen es 3 Milliarden mehr sein. Wo nimmt man nun die ganze Nahrung her? Für das Wohnen haben wir ja bereits eine Lösung gefunden: mehrstöckige Gebäude und Hochhäuser. Heute wird vertikal gebaut. Kann man nun auch Felder vertikal anordnen?
Man kann! Dr. Dickson Despommier (columbia University) ist seiner Zeit weit voraus und zeigt der Welt Lösungen von morgen. Das Vertical Farm Project soll eben diesen vertikalen Ackerbau möglich machen. Neben der wichtigen Platzersparnis gibt es etliche, weitere Vorteile: Man benötigt weniger Chemikalien zur Düngung, Insektenschutz, etc., es gibt keine Missernten mehr, die sich auf das Klima zurückführen lassen. Die "Felder" befinden sich nämlich in einem überdimensionalen Gewächshaus.
Zwar werden keine Landmaschinen mehr benötigt, ich kann mir allerdings vorstellen, dass der Energieverbrauch dieser Anlagen recht hoch sein wird. Wo bekommen die Pflanzen ihr Licht her? Vielleicht gibt mir die Webseite des Projektes eine Antwort auf die Frage. Dort findet sich, neben zahlreichen englischsprachigen Informationen, auch ein deutsches PDF mit 35 Seiten.
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