Ein europäisches Forschungsprojekt der Technischen Universität Berlin arbeitet derzeit an einer Möglichkeit Daten mit mehr als ein Terabit pro Sekunde zu versenden. Das Projekt VISIT (Vertically Integrated Systems for Information Transfer) wird von der EU mit 3,1 Millionen Euro gefördert.
VISIT soll in neue Dimensionen der optischen Kommunikation vorstoßen. Das ist auch dringend notwendig, denn der Datenverkehr in den Netzwerken hat sich in den letzten fünf Jahren verdreißigfacht.
Nun soll die optisch basierte Kommunikation mit Hilfe von neuen photonischen Bauelementen und Nao-Halbleitertechnik auf den Bereich der Computertechnik ausgeweitet und Übertragungsraten von über einem Terabit pro Sekunde ermöglichen. Dabei sollen die Systeme nicht nur neue Leistungsklasen erreichen, sondern auch ökonomisch und für den Endverbraucher erschwinglich sein.
Neben der TU Berlin sind an dem Projekt auch die University of Cambridge in England, die Chalmers University of Technology in Schweden, das Tyndall National Institute in Irland und das A. F. loffe Physical-Technical Institute der Russischen Akademie der Wissenschaften in St. Petersburg sowie Unternehmen wie Intel, Riber, IQE und die VI Systems GmbH beteiligt.