iPoint 3D - Der Finger als Fernbedienung
abgelegt im Archiv Technologie am 23.02.09
Das Frauenhofer-Institut stellt auf der Cebit 2009 die mögliche Zukunft der Fernbedienung vor: Den Finger. Die Technologie nennt sich iPoint 3D und ermöglicht die Fernbedienung von Fernsehern durch die Bewegung der Hände.
Der Empfänger ist etwa so groß wie eine Tastatur, welches entweder an der Decke befindet, oder beispielsweise im Couchtisch verbaut werden kann. Zwei integrierte Kameras filmen die Hände und schicken die ausgewerteten Daten als Steuerungssignal an den Fernseher.

"Das Herzstück des iPoint 3D ist eine Erkennungseinheit, nicht viel größer als eine Tastatur, die über dem Benutzer an der Decke hängt oder im Couchtisch eingebaut wird. Zwei integrierte Kameras erkennen Hände und Finger in Echtzeit und übertragen die Information an den Computer", erläutert Paul Chojecki, Wissenschaftler am HHI, die Technik. "Da die Interaktion absolut berührungsfrei erfolgt, ist das System ideal für Szenarien, in denen kein Kontakt zwischen Nutzer und Computer bestehen darf oder kann, etwa im Operationssaal", so Chojecki.
Doch diese Technologie muss nicht nur bei Fernsehgeräten zum Einsatz kommen. Wenn die Technik noch etwas ausgereift wird, könnte man damit auch im Operationssaal arbeiten. Auf der Cebit 2009 wird das Konzept vorgestellt (Halle 9, Stand B36).
Permalink: iPoint 3D - Der Finger als Fernbedienung
Tags: ipoint 3d cebit 2009 frauenhofer institut
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Wong
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