Kreativitätstechniken
abgelegt im Archiv Trends am 03.08.07
Beim Feierabend-surfen habe ich gerade bei Burkhard eine interessante Kreativitätstechnik entdeckt, die ich demnächst im Team einmal ausprobieren werde. Übrigens läuft auch gerade ein blogkarneval (die ja momentan wie Pilze aus den Boden sprießen) zum Thema "Die besten Kreativtechniken".
Aber zurück zu der eigentlichen Methode. Burkhard beschreibt sie wie folgt:
"Es handelt sich um die Kartenumlauftechnik, die sich immer dann anbietet, wenn man mind. 4 weitere Personen finden kann, die einem bei o.g. Herausforderung helfen können. Wie geht das Ganze jetzt konkret? Zuerst erhalten alle Teilnehmer ausreichend viele Karteikarten (DIN A 7). Jeder hat die Möglichkeit, innerhalb von z.B. 3 Minuten alle Ideen, wie z.B. Namen oder Slogans, die einem einfallen, auf einer separaten Karteikarte zu schreiben. Nach Ablauf der Zeit gibt man die Karten an seinen linken Nachbarn weiter und erhält von seinem rechten Nachbarn seine Karten. Jetzt hat man 2 Minuten Zeit, um nach Ansicht der Karten neue Ideen wieder auf einer separaten Karte zu schreiben. Danach gibt man alle Karten wieder weiter usw. Bei 5 Teilnehmern braucht man dafür insgesamt 11 Minuten (3+2+2+2+2). Danach werden alle Karteikarten auf einem Tisch ausgelegt und jeder erhält 3 Punkte, die man für die Ideen verteilen kann, die einem am besten gefallen. Danach steht der Sieger fest."
Durch ein Scoring-Modell fliegen also nach und nach ungeeignete Ideen, in diesen Fall Namen oder Slogans, aus der Liste heraus. Ähnliche Modelle werden beispielsweise bei der Auswertung von Brainstormings verwendet, wobei ich beim Brainstorming die offene Atmosphäre sehr vorteilhaft finde, da neue Ideen, bei entsprechenden Teammitgliedern, sofort realisiert werden können. Natürlich hängt es von den Teilnehmern ab, aktiv am Brainstorming teilzunehmen, für zurückhaltendere Gruppen wäre Burkhard's Kartenumlauftechnik da vorteilhafter. Wie gesagt, ich werde es demnächst einfach mal ausprobieren.

Permalink: Kreativitätstechniken
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Wong
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Kommentar von:
innokaan
(21.08.07 12:06 Uhr)
Kommentar von:
Tobias Weiss
(21.08.07 18:01 Uhr)
Hallo,
vielen Dank für Ihre Ergänzungen. Auch diese Methode werden wir demnächst einfach mal ausprobieren, wobei sich die dynamischeren Konzepte bei uns in den meisten Fällen durchsetzen.
Viele Grüße,
Tobias Weiss
vielen Dank für Ihre Ergänzungen. Auch diese Methode werden wir demnächst einfach mal ausprobieren, wobei sich die dynamischeren Konzepte bei uns in den meisten Fällen durchsetzen.
Viele Grüße,
Tobias Weiss
Kommentar von:
Ploetzeneder Andreas
(31.07.09 10:37 Uhr)
http://www.ploetzeneder.eu/studium/sonstiges/ideenfindung-zum-innovati
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Die von Ihnen beschriebene Kartenumlauftechnik nennt sich in der englischsprachigen Literatur 'Brainwriting', wurde aber wegen der etwas mechanistisch anmutenden Methode (bestimmte Teilnehmerzahl, bestimmte Zeit, nach links weitergeben) schon seit längerem vom 'Brainwriting Pool' abgelöst. Hier braucht man nicht 2-3 Minuten warten, sondern legt seine Karte dann in die Tischmitte (in den 'Pool'), wenn einem nichts mehr einfällt. Dann wartet man kurz, bis ein anderer Teilnehmer seine Karte in die Mitte legt, nimmt sich diese und macht auf dieser Karte weiter, legt diese dann wieder in die Mitte und so fort. Man gibt sich dafür 10-15 Minuten, dann geht es zum Scoring (Bepunkten). Diese Methode ist viel dynamischer als die doch eher starren Abläufe beim Brainwriting.