Mütter und Consorten – Familienfreundliche Geschäftsidee

Silvia Kempe hat früher für ein großes deutsches Unternehmen im Marketing gearbeitet. Doch als sie Kinder bekommen hat, hatte sie keine Zeit mehr dafür. Jetzt stellt sie Kleidung und Möbel her, um diese zu verkaufen. Zuerst hatte sie die nur für ihre Kinder gemacht, doch irgendwann konnte sie auch die ersten Stücke verkaufen.

Sie lernte Britt Böge kennen, die nach der Geburt ihres Kindes nicht mehr als technische Zeichnerin arbeiten konnte und seitdem Kissen bestickt. Beide taten sich zusammen und gründeten das Geschäft "Mütter & Consorten".

Die beiden Gründerinnen verkaufen dort aber nicht nur ihre eigenen Sachen, sonder auc Artikel von über 20 Partnerinnen – Von Postkarte bis Kommode. "Alle Partnerinnen sind Mütter, die wegen der Kinder ihren Beruf nicht mehr ausüben können, aber eigene Produkte herstellen", sagt Britt Böge.

Dafür, dass ihre Produkte bei "Mütter & Consorten" verkauft werden zahlen sie Miete und Provision – Weniger wenn sie selbst im Laden mitarbeiten und verkaufen. Die meisten Partnerinnen kommen aus Hamburg und wechseln sich im Schichtbetrieb ab und passen gegenseitig auf ihre Kinder auf.

"Mütter & Consorten" gibt es mittlerweile seit einem Jahr. "Endlich decken wir nicht nur unsere Kosten, sondern erzielen auch Gewinne", sagt Britt Böge über ihr expandierendes Kleinunternehmen und freut sich. "Bald wird eine Verkäuferin im Laden nicht mehr reichen. Dann müssen wir uns etwas Neues ausdenken."


Comments

  1. Stefanie Hansen sagt:

    Hallo ich finde diese Idee auch super und wollte wissen wie man den an jemanden ran kommt der auch so etwas starten möchte . lg Stefanie

  2. Britt Böge sagt:

    Wir bitten um Löschung des Eintrags, da Frau Kempe zum 1.7.2010 aus dem Unternehmen ausgeschieden ist.

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