Miniatur EM: Trikots für Tischkicker

Wie so oft war es am Anfang nur eine lustige Idee: Die Kicker-Figuren am heimischen Tischkicker einfach mal so anziehen wie die echten Vorbilder. Die Trikots der Nationalmannschaften sollten Spiele optisch einfach etwas interessanter gestallten.

Aber schon nach zwei Jahren ist aus der Mittagspausenidee ein sehr erfolgreiches Startup mit dem Namen Kickertrikot geworden. Der Grafikdesigner Stefan Schabenberger und Markus Schmidt sowie der Modedesignerin Susanne Märcz verkaufen die – in China produzierten – Hemdchen mittlerweile erfolgreich weltweit. Wurden 2006 noch 2400 Trikot-Sätze verkauft hat sich deren Zahl im darauf folgenden Jahr fast verdoppelt.

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Der Verkaufspreis liegt bei 15,90 Euro pro Satz. Der Abnehmerkreis besteht aus 25 Händlern und einem Direktbesteller. Mittlerweile hat sich das Geschäft so gut entwickelt, dass auch finanziell "etwas hängenbleibt", so Schabenberger. Eine weitere große Absatzhoffnung ist die jetzt startende Europa Fußballmeisterschaft.

Aus der – mittlerweile patentierten – Geschäftsidee kann jedoch auch noch viel mehr gemacht werden. So hätten bereits eine bekannte Whiskymarke und ein Elektronikkonzern die kleinen Trikots als Werbemittel eigesetzt. Auch haben die Jungunternehmer auf einer Messe bereits die ersten Plagiate entdeckt. Dem Erfolg des StartUps steht mit Sicherheit nichts mehr im Wege. Es laufen bereits Verhandlungen mit den Vereinen der Fußball-Bundesliga über weitere Lizenzen.



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