Mit einem Glas Wasser die Wäsche waschen
abgelegt im Archiv Innovationen am 25.06.08
Mit nur einem Glas Wasser pro Waschgang soll angeblich eine von der University of Leeds konzipierte Waschmaschine auskommen. Das wären gerade mal 2 Prozent der sonst üblichen Verbrauchsmenge. Der Prozess basiert auf wiederverwendbaren Plastikchips, welche die flecken aus der Kleidung saugen. Schon im nächsten Jahr soll diese wirklich innovative Erfindung Marktreif sein.

Foto: © KPA
"Die wiederverwendbaren Plastikchips ersetzen sozusagen das Wasser", so Robert Rule, Direktor von Xeros. Sein Unternehmen vermarktet die neue Technologie. Tausende von diesen Plastikchips werden zusammen mit einer Tasse Wasser und Waschmittel geschleudert. Dabei sollen Flecken entfernt und störende Partikel beseitigt werden. In vielen Testläufen kamen erfolgversprechende Ergebnisse zum Vorschein.
Doch das System bietet noch mehr Vorteile: "Die meisten herkömmlichen Flecken konnten mit der innovativen Waschmaschine entfernt werden", erklärt Rule. "Die neue Waschmaschine spart natürlich auch Energie, denn die Wäsche kommt fast vollständig trocken aus der Maschine", so Rule. "Ist ja auch kein Wunder, schließlich ist ja nur eine Tasse Wasser in der Maschine". Damit wird auch der Wäschetrockner überflüssig. Bereits nächstes Jahr soll die Maschine zuerst in Großbritannien und dann in ganz Europa erhältlich sein.
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Tags: wasser sparen waschmaschine geringer verbrauch erfindung university of leeds
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Wong
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Kommentar von:
Kasimir
(26.06.08 15:55 Uhr)
Also wenn ich an Microchips denke, stelle ich mir das ziemlich scharfkantig vor. Und die Teile machen mir nicht meine Klamotten kaputt? Klingt für mich sehr futuristisch...
Kommentar von:
Susanne
(27.06.08 7:23 Uhr)
WOW, das hört sich je richtig klasse an. Zum einen spart man ein zweites Gerät und zum anderen noch eine Menge Wasser und Energie.
Bin mal gespannt, wann das Gerät kommt und wie teuer es sein wird, wenn es Laden steht.
Bin mal gespannt, wann das Gerät kommt und wie teuer es sein wird, wenn es Laden steht.
Kommentar von:
Robert
(27.06.08 12:08 Uhr)
Wie das System genau funktioniert ist mir auch noch nicht ganz. Die werden aber wohl keine scharfkantigen Chips verwenden - ich tippe eher auf kleine Kugeln. Das größere Problem ist vielleicht: Wie bekomm ich die Wäsche aus der MAschine, ohne die Chips im halben Bad zu verteilen?
Aber wie schon geschrieben ist die Maschine noch nicht marktreif.
Aber wie schon geschrieben ist die Maschine noch nicht marktreif.
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