
© Sully Pixel
Kommende Woche, am 1. Dezember, jährt sich wieder einmal der Weltaidstag – AIDS (Acquired Immune Deficiency Syndrome) wurde 1981 als eigenständige Krankheit anerkannt, seitdem sind laut UNAIDS, einer Aids-Organisation der Vereinten Nationen, mehr als 28 Millionen Menschen an der Immunschwächekrankheit gestorben. Zum jetzigen Zeitpunkt sind rund 33 Millionen Menschen mit HIV infiziert, das heißt die Krankheit ist noch nicht ausgebrochen.
Allerdings wurde kürzlich ein neuer Wirkstoff mit dem Namen Tenofovir entdeckt, den die amerikanische Gesundheitsbehörden als auch Länder wie Brasilien, Thailand, Indien und Südafrika nun in klinischen Testreihen erproben wollen. Als Testpersonen sollen überwiegend gefährdete Menschen gewählt werden, wie beispielsweise Drogensüchtige und Prostituierte.
Immer wieder hört man von diesen neuen Medikamenten und Mitteln, die AIDS angeblich heilen sollen, allerdings steht fest, dass dieses Heilmittel bis heute noch nicht gefunden wurde.
Jedoch gibt es im medizinischen Bereich inzwischen einige Möglichkeiten, die Lebenserwartung und auch die Lebensqualität von Menschen mit HIV und Aids wesentlich zu verbessern. Nach wie vor sind Entwicklungsländer am meisten von Aids betroffen, obwohl mittlerweile einiges zur Prävention unternommen wird. Sowieso sind die Aufklärung als auch der Schutz die einzigen wirklich sinnvollen Mittel, die Krankheit zu bekämpfen und auch auf lange Sicht auszurotten.