Photosynth - ein soziales Metaversum
abgelegt im Archiv Technologie am 06.06.07
Der Big-Player aus Redmond, Microsoft, versucht langsam Google Konkurrenz zu machen. Den Eindruck bekommt man jedenfalls, wenn man sich die neue Kreation aus den Microsoft-Laboren anschaut. Im folgenden Video sehen Sie den Microsoft-Forscher Blaise Aguera y Arcas auf der diesjährigen TED:
Im ersten Teil des Videos geht es um Seadragon, eine Technologie, um in extrem hochauflösenden Bildern scheinbar ohne Limits navigieren zu können. Die Bilder liegen auf einem Server und werden dann auf den Rechner übertragen. Die Größe des Bildes spielt für den Nutzer daher keine Rolle, gar ganze Bücher wurden abgebildet.
Der Hauptteil der Präsentation handelt jedoch von Photosynth. Photosynth erscheint ziemlich spektakulär und visionär. Dabei kommt einen völlig neue Technologie der Bilderkennung zum Einsatz, die Bilder auf ihren Inhalt hin analysiert, in einen Zusammenhang bringt und zu einer 3D-collage zusammen rechnet. Aus im Netz existierenden Fotos können so dreidimensionale Welten entstehen. Und das System beherbergt noch mehr Möglichkeiten, man stelle sich nur mal eine Kombination aus Photosynth und einen Google Earth-Klon vor.
Eine Demo dazu steht bereits im Netz, anhand des Notre Dame de Paris, dessen Grundlage tausende Fotos darstellen, kann man das System mal ausprobieren. Lediglich ein Plug-In muss installiert werden, eine "dicke" DSL-Leitung wäre vorteilhaft.
Permalink: Photosynth - ein soziales Metaversum
Tags: microsoft seadragon photosynth ted fotos google
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