Sensoren sollen in Zukunft Selbstmordattentäter aufspüren

Wie kann man in Flugzeugen Selbstmordattentäter aufspüren, die Milzbranderreger freisetzen, oder Passagiere die – unwissend – eine gefährliche Krankheit einschleppen? In Zukunft sollen diese Aufgabe hochsensible Sensoren übernehmen.

An diesem Projekt forscht die amerikanische Luftfahrtbehörde FAA (Federal aviation Agency). Damit wurde das Air Transportation Center of Excellence for Airline Cabin Environment Research beauftragt. Es scheint tatsächlich möglich zu sein Fluggäste zu ermitteln, von denen eine unsichtbare Gefahr ausgeht. Das berichtete Professor Qingyan Chen von der Purdue-Universität im Fachmagazin "Indoor Air, International Journal of Indoor Environment and Health".

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Foto: Purdue News Service photo/David Umberger

Erste Tests wurden bereits im Labor durchgeführt, dabei konnten Sensoren Gase und fremde Substanzen ermitteln und diese zu ihrem Ursprung zurückverfolgen. Das Problem dabei: Die Berechnung und Auswertung der Daten dauert noch einige Tage. Aber die Forscher sind optimistisch, dass durch die stetig steigende Rechenleistung der Computersysteme auch dieses Problem in naher Zukunft gelöst werden kann. Dann sollen mögliche Gefahren dem Piloten in Echtzeit angezeigt werden.

Das System kann zu einer verbesserten Sicherheit in Flugzeugen beitragen, bleibt nur zu hoffen, dass es nicht gleich Alarm schlägt, weil ein Fluggast drei Tage seine Socken nicht gewechselt hat. Auch der Einsatz in öffentlichen Gebäuden, U-Bahnen und anderorts wäre denkbar.


Comments

  1. Ich hab da so meine Zweifel an der Geschichte ;-)

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