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Innovationen
von Robert Krippgans am 29.05.08
Die Weltbevölkerung wächst immer weiter. Das stellt Agrarexperten vor das Problem, wie all diese Menschen mit Nahrungsmitteln versorgt werden können. Sie suchen nach neuen Wegen platzsparend Nahrungsmittel anzubauen. Dickson Despommier hat ein neues Konzept vorgelegt, nach dem leerstehende Bürohochhäuser in Gemüsefarmen umgewandelt werden sollen.
Dies sieht der Professor für Umweltforschung an der columbia-University als Möglichkeit platzsparend und nahe am Verbraucher Gemüse und Früchte anzubauen. Auch die Tierhaltung in den Hochhäusern ist für Despommier kein abwegiger Gedanke.
Die vorhandene Infrastruktur der Hochhäuser, wie Sprinkler-Anlage, Wasserleitungen, Glasfronten und Abwasserleitungen könnten für die neuartige Nutzung verwendet werden. Der Umbau eines solchen Bürohochhauses in einen Agrarturm würde lediglich 84 Mio. Dollar kosten. Energie und Heizkosten könnten gespart werden, wenn anfallende Pflanzenreste direkt vor Ort zu Pellets verarbeitet werden und zur Energiegewinnung genutzt werden würden. Ein 30 stöckiger Agrarturm könnte rund 35.000 Menschen mit Nahrung versorgen.
Auch die Tierzucht wäre vorstellbar. Hühner oder Schweine könnten in den unteren Stockwerken gehalten werden und mit Pflanzenresten aus den oberen Stockwerken gefüttert werden. Der Dung könnte wiederum in den oberen Stockwerken als Dünger verwendet werden. Es würde ein geschlossener Kreislauf entstehen. Auch die NASA forscht schon länger an einem solchen geschlossenen Kreislaufsystem um die Astronauten autark versorgen zu können.
PS: Mehr zu diesem Thema erfährt man unter www.verticalfarm.com
Dies sieht der Professor für Umweltforschung an der columbia-University als Möglichkeit platzsparend und nahe am Verbraucher Gemüse und Früchte anzubauen. Auch die Tierhaltung in den Hochhäusern ist für Despommier kein abwegiger Gedanke.
Die vorhandene Infrastruktur der Hochhäuser, wie Sprinkler-Anlage, Wasserleitungen, Glasfronten und Abwasserleitungen könnten für die neuartige Nutzung verwendet werden. Der Umbau eines solchen Bürohochhauses in einen Agrarturm würde lediglich 84 Mio. Dollar kosten. Energie und Heizkosten könnten gespart werden, wenn anfallende Pflanzenreste direkt vor Ort zu Pellets verarbeitet werden und zur Energiegewinnung genutzt werden würden. Ein 30 stöckiger Agrarturm könnte rund 35.000 Menschen mit Nahrung versorgen.
Auch die Tierzucht wäre vorstellbar. Hühner oder Schweine könnten in den unteren Stockwerken gehalten werden und mit Pflanzenresten aus den oberen Stockwerken gefüttert werden. Der Dung könnte wiederum in den oberen Stockwerken als Dünger verwendet werden. Es würde ein geschlossener Kreislauf entstehen. Auch die NASA forscht schon länger an einem solchen geschlossenen Kreislaufsystem um die Astronauten autark versorgen zu können.
PS: Mehr zu diesem Thema erfährt man unter www.verticalfarm.com
Permalink: Vertical Farming: Getreidefeld im Hochhaus?
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Kommentar von:
Christoph @ LG
(02.06.08 15:58 Uhr)
Kommentar von:
Robert
(03.06.08 16:41 Uhr)
Das Licht wäre - durch die großen Glasfronten - das kleinste Problem. Außerdem scheint Natriumdampflicht als Tageslichtersatz gut zu funktionieren.
Schädlinge könnten in einem geschlossenem System wohl für mehr Schaden sorgen.
Im Moment existiert das ganze System ja nur als Konzept. Bevor das kommerziell angewandt wird, werden wohl noch ein ganz paar Jahre ins Land gehen. Aber es stimmt schon, die Problematik sollte man nicht außer acht lassen. Denkbar wäre es die "Farmen" unter staatliche Kontrolle zu stellen.
Wer sagt, dass das gesparte Land an die Natur zurückgegeben wird? Sehr unwahrscheinlich.
Schädlinge könnten in einem geschlossenem System wohl für mehr Schaden sorgen.
Im Moment existiert das ganze System ja nur als Konzept. Bevor das kommerziell angewandt wird, werden wohl noch ein ganz paar Jahre ins Land gehen. Aber es stimmt schon, die Problematik sollte man nicht außer acht lassen. Denkbar wäre es die "Farmen" unter staatliche Kontrolle zu stellen.
Wer sagt, dass das gesparte Land an die Natur zurückgegeben wird? Sehr unwahrscheinlich.
Kommentar von:
Christian
(11.07.08 15:31 Uhr)
Klingt doch gut! In solchen Farmen müssten doch nicht nur Nährpflsnzen gezüchtet werden. Denkbar wäre es doch auch Nutzpflanzen zu züchten, welche zu Biomasse verarbeitet werden könnten.
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