Virtuelle Welt im Web 2.0

Die meisten Geschäftsideen im Web 2.0 legen ihren Fokus auf Videos, Bilder, Musik oder auf das Social Network. Nun ist nach Meldung des Wall Street Journals an den Start gegangen, welches eine wesentlich breitere Ausrichtung verfolgt.

"Derzeit erweisen sich jene Konzepte am erfolgreichsten, die sich auf einen Nischenbereich oder eine gewisse Sparte fokussieren. Mittelfristig wird der Trend im Web 2.0 zwar ohnehin dazu führen, sich als Anbieter breiter aufzustellen. Sofort mit dem gesamten Paket zu beginnen, ist aber äußerst schwierig umzusetzen und bedarf einer enormen Anschubfinanzierung", meint Axel Schönau, Geschäftsführer des Spezialisten für digitales Marketing, TradeDoubler.

Das Startup will eine virtuelle Welt aus TV, Musik, Video, und Social Network schaffen. So sollen beispielsweise Nachwuchsbands mit Demo-Songs in einer virtuellen Casting-Show gegeneinander antreten und um einen Plattenvertrag kämpfen können. Mit Videospielen können die Mitglieder ihren "Status" erhöhen können, ebenso soll das Angebot eine Plattform für virtuelle Konzepte und Events dienen.

Ob das Angebot jedoch Erfolg hat, wagt Experte Shönau zu bezweifeln, denn das Angebot wll seiner Meinung nach eine zu breite zielgruppe auf einmal erreichen. Er hält es für sinnvoller mit spezielleren Angeboten zu beginnen und darauf aufzubauen.


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