
Vor kurzem war Second Life noch groß in den Medien, nun ist es fast schon wieder out. Ich persönlich schätze es momentan noch als Spielwiese für Freaks ein, das reale Leben finde ich zu schön, um meine Zeit mit herumfliegen in schlecht aufgelösten 3D-Welten zu vergeuden.
In SL kann man auch Geld verdienen – jedoch wird meist auf dieselben Präsenzbeispiele zurück gegriffen, die meisten, die im SL ein Business haben, verdienen eher schlecht als recht. Auf der Basis des Programmierens wird es aber richtig interessant.
Die technischen Möglichkeiten dieser Plattform sollte man nicht verachten. Momentan ist sie noch in einer sehr frühen Phase, virtuelle Welten werden aber die Zukunft des Internets darstellen, da bin ich mir sicher. Auch im Geschäftsalltag lässt es sich auch heute schon hervorragend zur Präsenz nutzen: Man kann in einem virtuellen Büro sitzen (während man parallel im Real Life arbeitet), und dort ggf. Kunden empfangen, 3D-Modelle von (Realen) Produkten zeigen und sich von Gesicht zu Gesicht über die Konditionen unterhalten.
Jedoch finde ich, dass wir Menschen auch weiterhin im echten Leben leben, und man mit übermäßigem Konsum von virtuellen Welten vorsichtig sein sollte. Zu schnell kann man sich darin verlieren.
Weshalb ich den Artikel eigentlich geschrieben habe? Auf Lunch over IP steht momentan ein Artikel über Unternehmen in virtuellen Welten online. Auf Englisch geschrieben gibt es einen guten Überblick über die momentane Situation.
Gelesen auf basicthinking.